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Sportzentrum Sihlhölzli
Sihlhölzli Sports Centre

Zürich, Schweiz
2001 - 2002


Bauherrschaft / Client Stadt Zürich, Amt für Hochbauten

Architektur / Architecture
Arch. Roger Boltshauser  

Konzeption / Concept
Statik: BKM Ingenieure
Ausführung / Execution
Lehm Ton Erde Baukunst GmbH


Konstruktion / Construction
In situ self-bearing

Fotos / Photo
Beat Bühler
Die historisch bedeutsame Außensportanlage von Arch Herter wird durch drei von Arch. Roger Boltshauser geplanten Gerätehäusern und Zielturm 2001 ergänzt.

Die neuen Baukörper wurden mit Stampflehm erstellt. Dach und Bodenplatten sind in Sichtbeton. Die Last der Betondecken wird direkt durch die massiven Stampflehmwände getragen. Der wechselweise Einsatz von Beton und der in Schichten aufgestampfte Lehm verstärkt die gewünschte körperhafte Wirkung der Bauten.
Über den Stirnflächen Deckenplatten wird die Stampflehmwand gewissermaßen in einen Rahmen zwischen Boden und Deckenplatte gefasst. Die Decken scheinen den Lehm zu fassen und gegen den Boden zu pressen. So werden zb 75 Tonnen Betonkonstruktion von 65 Tonnen Lehmerde getragen.

Als Witterungsschutz und horizontale Armierung werden in regelmäßigen Abständen Mörtelschichten mit eingestampft. Dem Verfahren ist eine stark ornamentale Wirkung der Oberflächen eigen. Licht-, Färb- und Schattenwirkungen überlagern das an sich homogene Material mit einer starken Textur. Ihr Ausdruck ist vergleichbar mit einer Schnittfläche durch geologische Formationen", erinnert an die Loos'sche Aufforderung, das Ornament im Material zu suchen und an Mies' ornamentaler Verwendung von Marmorplatten.
The historical important sport facilities, done by architect Herter was supplemented by 3 equipment sheds and a tower in 2001, planned by architect Roger Boltshauser. The new buildings were done in rammed earth techniques, the roof and flooring are in fair-faced concrete. The load of the concrete ceilings is carried directly by the solid rammed earth walls. The changing use of concrete and the layered rammed earth, underlines the body-like impression of the buildings. On the face side of the ceiling layers the rammed earth walls are literally framed by the floor and ceiling levels. The ceilings seem to mount and press the rammed earth into the floor. In this way 75 t of concrete constructions are carried by 65 t of rammed earth. As an erosion protection the horizontal reinforcements are pressed into mortar bands in regular intervals. The process is characterized by a strong ornamental impression of the surface. Light, color and shadow impressions overlay the preliminary, homogeneous material with a strong texture. Its impression can be compared to the cutting face of geological formations, as remembered by the request from Loos, in which the ornament is to be searched inside the material and in Mies v. d. Rohe use of marble tiles.
Lehm Ton Erde Baukunst GmbH
Quadernstraße 7
6824 Schlins, Austria
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6824 Schlins
Austria
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